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Hilfe für unsere Helden im Gesundheitswesen:
Ein Interview mit Christopher Nieper

David Nieper
Made In Britain

Haben Sie schon gehört? Am Osterwochenende begann David Nieper mit der Herstellung von PSA (persönliche Schutzausrüstung) für zwei große NHS-Trusts (National Health Service – staatlicher Gesundheitsdienst), mit Aufträgen von 10 großen Krankenhäusern, darunter das Royal Derby Hospital, das Leicester General Hospital und das Leicester Royal Infirmary. Wir haben mit unserem Geschäftsführer Christopher Nieper darüber gesprochen, was wir tun, um unsere Helden im Gesundheitsweisen zu unterstützen.

Können Sie uns zunächst darüber informieren, was David Nieper herstellt?

Unsere erste Bestellung ist für 7.000 Schutzanzüge. Die Anzüge bestehen jeweils aus einem kastenförmigen Oberteil und einer Hose, die sowohl Männern als auch Frauen passen. Wir streben aber an, ein besser sitzendes und bequemeres Kleidungsstück herzustellen, und unser Designteam hat bereits einige Änderungen vorgenommen. Wir haben den Standard-Hosenbund mit Kordelzug gegen einen elastischen Bund mit Schleife ausgetauscht, ähnlich wie der Bund eines klassischen Schlafanzugs. Ein solcher Bund muss nicht ständig neu gebunden werden. Wir haben auch die Taschen neu gestaltet, um sie praktischer zu machen. Wir haben die Tasche des Oberteils vergrößert, damit eine Schutzbrille darin verstaut werden kann, und die Hosentaschen so konzipiert, dass Hände und Instrumente hineinpassen.

Wir fertigen auch 3.600 Schutzhauben. Das ist eigentlich eine Upcycling-Übung. Die Krankenhäuser haben Material gefunden, das für die Lieferung chirurgischer Instrumente verwendet wird, und gaben es uns. Normalerweise wird dieses Material weggeworfen. Doch wir haben es zugeschnitten und Hauben genäht, die jetzt ein wichtiger PSA-Bestandteil auf Intensivstationen werden.

Wie steht es mit Kitteln?

Bisher hat der staatliche Gesundheitsdienst (NHS) nur Einwegkittel gekauft. Das bedeutet, dass, um geschützt zu sein, pro Woche eine halbe Million Kittel benötigt werden, was wiederum heißt, dass eine Million Meter Stoff gebraucht wird, dessen Beschaffung schwierig ist.

Deshalb verwenden wir Material von hochwertigerer Qualität, um einen wiederverwendbaren Kittel zu fertigen, der über fünfzigmal sicher gewaschen, sterilisiert und erneut getragen werden kann. Das bedeutet, dass Krankenhäuser, die bei uns bestellen fünfzigmal weniger Kittel benötigen. So ist der Schutz ihres Personals einfacher und letztendlich billiger. Außerdem landen nicht so viele Kittel auf Mülldeponien. Die Kittel wurden getestet und genehmigt und sind jetzt in Produktion gegangen. Wir sollten genug Stoff für eine Anfangsproduktion von 12.000 haben.

Für wen fertigen Sie im Moment PSA?

Vor vier Wochen, also sobald wir wussten, dass PSA benötigt wurde, haben wir der Regierung unsere Hilfe angeboten. Wir haben bis heute keinen Auftrag von der Regierung erhalten. Doch viele unternehmerisch denkende NHS-Trusts und Krankenhäuser nehmen die Beschaffung von PSA jetzt selbst in die Hand. Derzeit erfüllen wir direkte Bestellungen von 10 großen Krankenhäusern in Leicestershire und Derbyshire, darunter das Royal Derby Hospital, das Leicester General Hospital und das Leicester Royal Infirmary. Wir hoffen, wenn möglich, weiteren zu helfen.

Gab es für Sie Probleme, das Material zu finden, das Sie für die Herstellung von PSA benötigen?

Anfangs ja, aber wir haben diese Herausforderung in einen Vorteil verwandelt. Als wir mit der Kittelproduktion begannen, stellten wir fest, dass der übliche Stoff ausverkauft war. Genau wie in den Regalen im Supermarkt waren die Lagerbestände total abgebaut. Übriggeblieben war eine kleine Menge - rund 20.000 Meter – eines hochwertigeren Stoffes, der teurer war als der Standardstoff. Was diesen Stoff teurer macht, ist ein Hauch Elastan, das ihm ein wenig Dehnung verleiht. Infolgedessen stellten wir fest, dass dieser Stoff das Kleidungsstück sehr viel bequemer macht, und außerdem das Wiederverwenden der Kittel ermöglicht.

Was macht die Position von David Nieper in der Bereitstellung von PSA einzigartig?

Die Tatsache, dass wir ein britisches Unternehmen sind, hilft. Ein Großteil der NHS-PSA kommt aus dem Ausland, und verständlicherweise möchten diese Hersteller, was sie herstellen, für den inländischen Käufer reservieren. Das führte dazu, dass Großbritannien am Ende einer sehr langen Warteschlange stand, was die Regierung vor große Probleme stellte. Krankenhäuser können jetzt die Warteschlange umgehen und direkt zu uns kommen.

Wir entwerfen, schneiden und nähen Kleidungsstücke seit den 1960er Jahren unter einem Dach. Die Tatsache, dass wir alle an einem Ort arbeiten, bedeutet, dass wir innerhalb weniger Tage Prototypen planen und fertigen und unsere Designs testen, anpassen und produzieren können. Außerdem sind unsere talentierten Teams gewohnt, viel kompliziertere Kleidung zu fertigen. Für sie sind solche Kleidungsstücke ein Kinderspiel. Alles in allem sind wir perfekt aufgestellt, um unser Fachwissen zu nutzen und unsere Helden im Gesundheitswesen zu schützen.

Was tut David Nieper außerdem, um in der Krise zu helfen?

In Zeiten wie diesen ist es wichtig, dass wir anderen helfen und unsere Nachbarn unterstützen. David Nieper hat seinen Sitz in Alfreton, Derbyshire, und wir tun alles, um unsere hiesige Gemeinde zusammenzubringen. Wir haben gerade den ‚Spirit of Alfreton‘ gestartet, ein digitales Forum, das von der Gemeinde für die Gemeinde entwickelt wurde und ähnlich wie eine Lokalzeitung funktioniert. Da gibt es eine Spalte mit Ratschlägen zum Coronavirus, damit wir alle informiert bleiben, doch hauptsächlich ist es ein Ort, an dem Ideen, Neuigkeiten und Aktivitäten ausgetauscht werden können, um alle während dieser ungewöhnlichen Zeit glücklich und gesund zu erhalten. Wir hoffen, dass dies ein Gefühl des Stolzes in unserer Region hervorruft, und dafür sorgt, dass sich niemand einsam oder isoliert fühlt.

Was möchten Sie gerne zum ‘David Nieper‘-Team sagen?

Über das Osterwochenende habe ich mich mit meiner Frau und meinen Töchtern unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen angeschlossen, um mit dem Zuschneiden des Stoffes zu beginnen. Da herrschte ein solch starker Gemeinschaftsgeist – jeder war so positiv und begeistert dabei, in seinem Bestreben zu helfen. Einige unserer Mitarbeiter erzählten mir, dass sie Kinder haben, die in örtlichen Krankenhäusern arbeiten, und sie seien froh, die schützen zu können, die sie lieben. Deshalb möchte ich allen Beteiligten ein sehr, sehr großes Dankeschön aussprechen. Letztendlich ist David Nieper mehr als eine Modefirma. Es ist eine Familie, und zwar eine, auf die ich noch nie stolzer gewesen bin.

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